Corona fordert Tribut

Faust und Mephistopheles II aus dem Buch 'Walpurgisnacht' TEILDie Veranstaltung

„Dieter Strauss: Wir sind Faust – Teufelspakt und Erlösung bei Goethe, Thomas Mann und Klaus Mann“,

geplant am 06. Mai 2020 in der Büchergilde am Wittenbergplatz, muss wegen der Corona-Pandemie verschoben werden. Wir bemühen uns um einen Termin im Herbst und bitten um Verständnis!

Auch die Veranstaltung „Ein Denkmal für die Manns in München“ mit Albert Coers, geplant am 06. Juni 2020 im Literaturforum Brecht-Haus Berlin, und für die Veranstaltung „Klaus Manns Hölderlin“ suchen wir neue Termine.

Hier die Annotation des Peter-Lang-Verlages zur Faust-Veranstaltung:

Im Zentrum des Buches stehen der Teufelspakt und die Erlösungsfrage. Der Autor fragt nach den Parallelen bei Goethes Faust, Thomas Manns Komponisten Adrian Leverkühn und Klaus Manns Theaterintendanten Hendrik Höfgen. Im Gegensatz zu Goethes Faust können Adrian Leverkühn und Hendrik Höfgen nicht erlöst werden. Der Band zeigt auf, dass die Rettung von Faust an seiner «Selbsterlösung von unten» liegt, die er mit seiner Kolonisierung erreicht, und an der «Liebe von oben», an die Goethe als Anhänger der Allversöhnung glaubt.

Teufelspakt und Erlösungsproblematik stehen am Anfang des Buches. Anschließend folgen die Wege, die die Protagonisten der drei Werke bis zur Rettungsfrage zurücklegen. Äußerer Anstoß und innerer Antrieb der drei Autoren zu diesem Thema bilden den Abschluss.

Dieter Strauss (* 1942), ein deutscher Germanist, der 33 Jahre lang für das Goethe-Institut arbeitete. Er war Leiter der Institute in Santiago de Chile und São Paulo (Brasilien).

Veranstaltungsbild: Ernst Barlach: Faust und Mephistopheles II aus dem Buch „Ernst Barlach. Deutsche Akademie der Künste. Ausstellung Dezember 1951 bis Februar 1952“. Redaktion G. Pommeranz-Liedtke. Texte von Heinz Lüdecke, Herbert Ihering, Friedrich Schult, sowie acht Texte Ernst Barlachs aus dem Nachlaß. Verlag: Berlin (Ost): Deutsche Akademie der Künste, 1951