Umfrage: Klaus Mann – ein Vorbild?

Am Rande der Vernissage zur Exposition „Es ist also ein Mädchen“: Hommage an Erika und Klaus Mann am Schwulen Museum* Berlin Ende Oktober 2016 fragte mich ein Altvorderer des Museums, ob man denn eine Schule nach Klaus Mann benennen könne. Natürlich stand hinter der Frage – die keineswegs als flache Provokation gemeint war – das offenkundige Interesse des Fragenden, wie ich – in Personalunion Gymnasiallehrer und Gründer bzw. Vorsitzender der Klaus Mann Initiative Berlin e. V. – die konstruktiven und die destruktiven Aspekte in Leben und Werk von Klaus Mann denn gewichten würde. So verblüfft ich über die Frage war, so verblüfft bin ich noch heute über meine eigene unumwundene Antwort.

Ich bitte Sie hiermit um IHR Statement mit einer angemessenen Begründung:

  1. Taugt Klaus Mann zum Vorbild? Und:
  2. Ist es angemessen, eine Schule nach Klaus Mann zu benennen?

Meine Entgegnung mit einer ausführlichen Begründung habe ich in einem Aufsatz für die „ALG-Umschau“ (Nr. 56) veröffentlicht. Ich gehe davon aus, dass die wenigsten von Ihnen das Magazin gelesen haben. Aus einem Grund ist das sogar ganz gut so, da Sie nun ohne Beeinflussung urteilen können.

Ich würde mich sehr über Ihre Mitarbeit freuen! Mit der Teilnahme stimmen Sie einer Veröffentlichung Ihrer Meinung zu. Wenn Sie einer Veröffentlichung NICHT zustimmen, teilen Sie uns das bitte ausdrücklich mit. Gleiches gilt für einen möglichen Wunsch, das Statement anonym zu veröffentlichen.

Auf einen fruchtbaren Meinungsaustausch über
KLAUS-MANN-INITIATIVE-BERLIN@t-online.de.

Einsendeschluss ist der 23. Mai 2017.

Ihr Frank Träger
Vorsitzender